Die Buchmesse Frankfurt

Die Buchmesse Frankfurt gilt als wichtigste Messe im Bereich Literatur und Printmedien. Sie findet seit 1949 jedes Jahr im Oktober statt. Die Tradition der Buchmesse Frankfurt ist jedoch deutlich älter. Bereits im 16. Jahrhundert, kurz, nachdem Gutenberg den Buchdruck erfunden hatte, wurde in Frankfurt die erste Büchermesse abgehalten.

Heute wird die Buchmesse Frankfurt in erster Linie für Fachpublikum ausgerichtet, also für Verleger, Journalisten, Autoren, Bibliothekare, Agenten und Wissenschaftler. Während der Messe wird unter anderem der Deutsche Jugendliteraturpreis verliehen. Da in der Regel der Gewinner des Literaturnobelpreises während der Messetage bekannt gegeben wird, dient die Buchmesse Frankfurt dem Verlag, welcher das preisgekrönte Werk herausgibt, als erstes großes Forum, um das Buch bekannt machen zu können und zu bewerben.
Jedes Jahr sorgen Themenschwerpunkte für Abwechslung. Ein Gastland bekommt jeweils die Möglichkeit, sich und seine literarischen Errungenschaften der Öffentlichkeit zu präsentieren. So stand die Buchmesse Frankfurt 2011 unter dem Motto “Sagenhaftes Island”. Der kleine Inselstaat nutzte diese Plattform, um für sich und seine Kulturgüter zu werben.

Die Buchmesse Frankfurt gehört zu den beliebtesten und umsatzstärksten Messen Deutschland. Dies liegt nicht zuletzt am enormen Interesse der Medien an dieser Veranstaltung. Im Jahr 2010 besuchten fast 280.000 Menschen die Buchmesse Frankfurt, davon waren etwa 175.000 Besucher Fachleute und Personen, welche sich beruflich mit Literatur auseinandersetzen. Auch das Medieninteresse war enorm: Ungefähr 10.000 Journalisten, welche aus mehr als 60 Ländern angereist waren, berichteten von der Messe. Die Aussteller kamen aus 111 verschiedenen Ländern – insgesamt waren es genau 7539.

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